Vor 17 Jahren begann er als Rezeptionist in einem Hotel der Palladium Hotel Group an der Playa den Bossa. Heute ist er Brand Ambassador dieses weltweit agierenden Unternehmens.

Obwohl er für die Hotelgruppe permanent auf Reisen ist, gibt es fast kein wichtiges Event auf Ibiza, wo man ihn nicht antrifft. Noch bevor der Begriff Community Manager für die sozialen Netzwerke erfunden wurde, wäre dies schon vor Jahren eine treffliche Beschreibung über ihn gewesen. Denn kommunikativ ist der sympathische Manager allemal. Sein jüngstes Abenteuer führt ihn wieder an die Stätte frühen Schaffens zurück: an die Playa den Bossa. Denn hier wird im September der „IBIZA MEDITERRANEAN GRAND PRIX“ stattfinden, organisiert von IBIZA WORLD CHAMPIONSHIP, dessen Präsident er ist. Wir trafen Danny Gomez zu einem Gespräch über dieses Mega-Event im Ushuaia Ibiza Beach Hotel.

IBIZASTYLE_DANNYGOMEZ-001Geben Sie uns doch eine kurze Übersicht Ihrer Karriere bei der Matutes Gruppe, was waren Ihre wichtigsten Stationen?

Meine berufliche Laufbahn bei der Matutes Gruppe begann 1997 an der Rezeption eines Hotels in Playa d’en Bossa. Ich war ein geselliger Typ und wollte gerne mit Menschen arbeiten, liebte es, zu kommunizieren. Danach lief ich durch die verschiedensten Abteilungen, schließlich auch international, bis ich die Position einnahm, die ich noch heute voller Stolz erfülle. Es ist eine große Ehre, Markenbotschafter dieser Firma zu sein, die mich schon so lange begleitet.

Ist IBIZA WORLD CHAMPIONSHIP unabhängig von der Hotelgruppe Matutes?

Obgleich IBIZA WORLD CHAMPIONSHIP (IWC) ein persönliches Anliegen und Projekt meinerseits darstellt, teilte ich es doch von Beginn an mit der gesamten Insel. Die Palladium Hotel Gruppe und das Ushuaia Ibiza Beach Hotel im Speziellen spielt eine wichtige Rolle innerhalb des IWC und für die Entwicklung des „MEDITERRANEAN GRAND PRIX“. Die Auswahl der Hotels und damit verknüpften Dienstleistungen tragen maßgeblich zur Zufriedenheit der Besucher und damit zum Erfolg der Veranstaltung bei. Um einen Begriff aus dem Sport zu nutzen: die Hotels am Playa d’en Bossa nehmen aufgrund ihrer Lage eine Pole Position für dieses Event ein. Natürlich haben wir auch über Jahre daran gearbeitet, uns diese exzellente Position zu sichern und ich bin mir sicher, eine Veranstaltung dieser Größenordnung benötigt einen exquisiten Rahmen.

Welche weiteren Veranstaltungen plant IBIZA WORLD CHAMPIONSHIP für die Zukunft?

Wir setzen darauf, großartige Sportevents auf der Insel positionieren zu können, auch die, die noch nicht so be- und anerkannt sind, aber das Interesse der Bewohner und der zahlreichen Besucher anziehen werden. Mit dem heutigen Stand haben wir für 4 Jahre eine Vereinbarung mit H20 Racing, um den ClassOne Zirkus und Aquabike nach Ibiza bringen zu dürfen.

Was sind Ihre konkreten Aufgaben als Präsident von IBIZA WORLD CHAMPIONSHIP?

Um ehrlich zu sein, wir hatten nie Zeit, uns hinzusetzen und zu besprechen, welche Aufgaben und welche Zuständigkeiten eine Person innerhalb des IWC Teams hat. Wir haben mit einer Unmenge von Energie und Leidenschaft angefangen, diese Organisation zu betreiben und es war jeder bei allen wichtigen Entscheidungen, Präsentationen oder Sitzungen dabei. Aber es stimmt schon, wir haben eine Größenordnung erreicht, wo wir Abteilungen gründen und aufteilen müssen. Als CEO vom IWC ist es meine größte Verantwortung, Projekte Wirklichkeit werden zu lassen und die Unterstützung von Firmen und Marken einzuholen.

Wieviel Zeit haben Sie in die Planung investiert?

Nun, jeden Tag, seit ich mit meinem Freund und Geschäftspartner Mikel Astelerra in einer lauen Julinacht 2012 dieses Event erstmalig plante. Es kommt mir wie gestern vor! (lacht)

Welche bürokratischen Hürden mussten Sie nehmen?

Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung ist es das Wichtigste, das man alle Genehmigungen von den Behörden und all den anderen öffentlichen Einrichtungen erhält. Das sollte man als erstes sicherstellen.

War es schwer, alle Genehmigungen zu erhalten?

Eines der wichtigsten Dinge hier in diesem Land ist es, alles in Ruhe und wohl durchdacht zu planen und auch Geduld im Umgang mit den Behörden mitzubringen. Dank des hervorragenden technischen Teams (allen voran der Schiffsingenieur Pedro Puigdengoles und der Architekt Alvaro de la Fuente) haben wir hier großartige Arbeit geleistet. Bei jeder öffentlichen Sitzung waren sie dabei und wurden nicht müde, Rede und Antwort zu stehen. Sie haben uns so viel abgenommen und wir sind ihnen zu großem Dank verpflichtet.

Welche Sponsoren haben Sie bislang gewinnen können?

Das war die größte Herausforderung der letzten zwei Jahre, aber ohne Sponsoren hätten wir die Veranstaltung niemals umsetzen können. Alle, die uns unterstützen, sind große Marken und Firmen, die die Insel und die Menschen hier lieben. Sie haben das nicht für uns oder für diese spezielle Veranstaltung getan, sondern um der Insel eine fantastische Inszenierung am ersten Septemberwochenende zu bieten.

Wie viele und welche lokalen Unternehmen unterstützen das Rennen?

Das sind schon einige. Wichtig sind vor allen Dingen die Bereiche Logistik und Dienstleistung. Zwei große Unternehmen der Insel sind unmittelbar an der Umsetzung beteiligt, da haben wir den Hafen Marina Ibiza als Headquarter und Zentrale sowie die Palladium Hotel Group, vertreten durch das Ushuaia Ibiza Beach Hotel: eine fünf Sterne Deluxe Unterkunft mit Verpflegung und zahlreichen Dienstleistungen am Playa d’en Bossa.

War es eine große Herausforderung, Boote und Teams nach Ibiza zu bringen?

Nun ja, Fakt ist, dass Class 1 Boote nicht gerade die Reichweite besitzen, um sie nach Ibiza zu überführen (lacht!). Wir haben große logistische Unterstützung von Balearia bekommen. Die meisten Boote und Teams werden über den Hafen Barcelona ihre Reise antreten. Einige Teams kommen aus anderen europäischen Hauptstädten und zwei Teams kommen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Wie viele Teams nehmen an der Meisterschaft teil und wie viele Menschen werden insgesamt anreisen?

In der Class 1 Kategorie werden wir neun Mannschaften haben und sechs P1 Teams. In der Aquabike Gruppe haben wir 35 Starter, die in drei unterschiedlichen Disziplinen gegen einander antreten. Allein im Gefolge der Teilnehmer werden wir rund 600 Gäste erwarten. Jedes Team, jeder Teilnehmer bringt Freunde, Sponsoren und Familie mit und die möchten natürlich eine gute Zeit auf Ibiza verbringen und werden sicher auch für Umsatz sorgen.

Wie viele Privatjets werden erwartet?

Nun, ich denke schon einige. Wir haben logistische Unterstützung von einem der besten privaten Flugunternehmen Europas, das für diesen Event auch VIP Pakete im Angebot haben wird.

Wie viele Besucher erwarten Sie sowohl zu den Jetski- als auch den Motorbootwettbewerben?

Beide Competitions werden im Zentrum von Playa d‘en Bossa ausgetragen. Die Küste wird sich in ein natürliches Amphitheater verwandeln, so dass eine riesige Anzahl von Gästen den Event verfolgen kann. Wir werden natürlich Bereiche mit Verpflegungsständen einrichten und Club Paddock Zonen.

Welche Prominenten werden erwartet?

Die prominentesten Gäste sind natürlich die Bewohner Ibizas. Es ist eine Veranstaltung von ihnen – für sie! Und darüber hinaus freuen wir uns natürlich auf legendäre Class 1 – Rennfahrer und tolle Athleten, wie z.B. den Class 1 Held, Luca Fendi. Des Weiteren erwarten wir den Ehrenpräsidenten Scheich Sultan Bin Khalifa Bin Zayed Al Nahyan, den Sohn des Präsidenten des Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Hotelgruppe Matutes & IWC – haben Sie überhaupt noch ein Privatleben?

Eine berechtigte Frage, denn in der Tat, habe ich dafür nur noch sehr wenig Zeit, da ich mich immer zu 100 Prozent und voller Leidenschaft meinen Projekten zuwende. Meine Begeisterung treibt mich an, auch wenn man manchmal etwas zurückhaltender sein sollte, um nicht auszubrennen. Aber derzeit bin ich hochmotiviert, das wird ein fantastischer Event!

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