Walter Benjamin, einer der größten Denker des 20.Jh. war auch ein Opfer der stürmischen Zeit, in der er lebte. So einfach ist das. Engagiert und mit linksgerichteten Ideen, hatte er am eigenen Leib unter dem Nazihorror zu leiden. Und da er dem Irrsinn Hitlers entgehen wollte, flüchtete dieser illustre deutsche Denker —Jude, arm und im Exil— auf die Insel Ibiza, ein mediterranes Paradies, das so gut wie noch nicht verseucht war, fast intakt, und daher nicht wenige europäische und amerikanische Reisende anzog, vom vielseitigen österreichischen Dadaisten Raoul Hausmann bis hin zum französischen Schriftsteller Jean Selz, den germanischen Volkskundler Hans Jakob Noeggerath, den andalusischen Dichter Rafael Alberti und den nordamerikanischen Autor Elliot Paul. In dieser kleinen Welt der unverfänglichen Traditionen, an den Ufern eines Meeres von blendendem Licht, zwischen uralten Olivenbäumen und einer weißen Architektur, die an die Häuser Nordafrikas erinnert, konnte der große Philosoph hier, vielleicht zum letzen Mal, glücklich sein.
Dank des Instituts d’Estudis Baleàrics y el Govern und mit der Unterstützung der Verwaltung von Sant Antoni, haben nun die Bewohner der Pitiusen und auch viele Touristen, vor allem die älteren, die Möglichkeit, etwas mehr über den vitalen und intellektuellen Lebensweg (einschließlich des Liebeslebens) von Walter Benjamin (1892–1940) zu entdecken und kennen zu lernen, der auf dieser faszinierenden Insel mindestens neun Monate friedlich und relativ ruhig verbringen konnte. Drei Monate 1932 und nochmals Mitte 1933. Es gab natürlich auch finanzielle Schwierigleiten und Momente der Verbitterung und Einsamkeit. Einer der Orte, an denen er wohnte, war Sa Punta des Molí, wo vom 22. März bis zum 21. April eine der wichtigsten Ausstellungen des Jahres stattfand. Sie wird als so bedeutend angesehen, daß sie, nachdem sie in der Bahía de Portmany gewesen ist, noch im Casal Solleric de Palma zu sehen sein wird (Mai) und auf der Buchmesse in Frankfurt (Oktober).
Um den 75. Jahrestag seiner Ankunft in Ibiza zu begehen, wollten die Urheber dieser wichtigen kulturellen Initiative, mit einem Hunger nach internationaler Ausstrahlung, dieser Figur des Übersetzers, Literaturkritikers und Berliner Erzählers eine bescheidene, aber ehrliche Ehrung zu Teil werden lassen. Das Ziel dieser Ausstellung soll sich nicht nur auf eine punktuelle Episode der Existenz von Benjamin begrenzen, in diesem Fall seine lange und idyllische Umseglung Ibizas, sondern soll wieder eine Debatte eröffnen, hinsichtlich der Reflexionen um die Modernität, der Geschichte und der Kunst eines Autoren, der weit davon entfernt ist, in Vergessenheit zu geraten, und auf den heute noch in den Universitäten Bezug genommen wird.
Ibiza —ein Unterschlupf, der “provisorisch, hübsch und billig” war, gemäß der Aussagen des Kommissars Vicente Valero— war vermutlich die erste Stufe des endgültigen Exils des unglücklichen Benjamin, der sich lieber in Portbou (Girona) das Leben nehmen, als in die Klauen der Faschisten fallen wollte. Ein trauriges Ende, für einen großen zeitgenössischen Denker, der die Übel einer kranken, schizophrenen und korrumpierten Gesellschaft durch den Autoritarismus anklagte. “Er war der gefallene Engel im Kampf gegen die Zeit”, behauptet Gabriel Janer Manila, Präsident der mallorquinischen Körperschaft, die Organisatorin einer Veranstaltung ist, deren Wert der durch die Transzendenz der Persönlichkeit gegeben ist, zu schätzen wissen sollte. Er suchte die Inspiration aus der Distanz eines zerrissenen Deutschlands und fand sie schließlich in einem noch sehr bukolischen Gebiet. Die liebenswerten Leute, die “innere Ruhe” und die Landschaft, “die intakter ist, als das, was ich jemals gesehen habe”, beeinflussten ihn, sowohl in seinem Werk als auch in seinem Geist. Zum Glück für die Menschheit.
Nein, nein. Wir wollen weder nostalgisch sein – noch die Disukssion zwischen analog und digital wiederbeleben – sondern nur mitteilen, dass die Bar Las Dalias Donnerstags jedem die Möglichkeit gibt, seine alten Schallplatten zu entstauben...
Cala Bassa ist diesen Monat topaktuell, nicht nur, weil es der beste Moment ist, den Strand auf einem Liegestuhl im fantastischen CbBC zu genießen, sondern weil der 12. Vierkampf Ciudad de Ibiza hier stattfinden wird.
Es ist wieder Zeit für die Energy Week, um den Frühling mit neuer Energie und einem super Programm zu feiern: eine Woche, 15 schöne Orte und 40 Events für Körper, Geist und Seele.
40 Jahre sind seit jener 1. Modenschau vergangen, die den Ursprung für die PasarelaAdlib bildete. Zur Feier hat der Consell de Ibiza eine Ausstellung mit dem Namen „Die Adlib Revolution“ organisiert.
Etwas ganz Besonderes für die Fans der Elektromusik, die aus erster Hand sehen möchten, wie, wann und warum Luciano, Carl Cox und Oakenfold das wurden, was sie heute sind.
Der Kurs, der das mythische Multi - Veranstaltungszentrum letzten Sommer eingeschlagen hat, plant interessante Veränderungen. Es möchte eine Plattform für Musik, Kunst, Mode und Gastronomie werden.
Ein neuer Frühling, und der Süden Hollands erwartet uns wieder mit dem PINKPOP: eines der großen Festivals in Europa, das man wenigstens einmal besuchen muss.