Hier gibt es eine erhaltene Feixa, die noch immer landwirtschaftlich genutzt wird. „Ich denke nicht, dass andere Autonome Regionen ein solch wertvolles Feuchtgebiet mit seiner biologischen Besonderheit und den Möglichkeiten zur landwirtschaftlichen Nutzung in der Art und Weise wie es hier geschieht, verkommen lassen würden“, unterstreicht Marìa. Hazel Morgan, Koordinatorin von Amics de la Terra, meint, dass die Feixes ein besonderes Kulturerbe darstellen. Durch die Nähe zu Afrika bilde Ibiza eine wichtige Station für Zugvögel. Marìa weist darauf hin, auch den ethnologischen Wert des Kulturerbes zu berücksichtigen. Dieser kommt in den Wegen, den Toren sowie dem Bewässerungssystem zum Ausdruck. Würden die Feixes wieder in ihren original Zustand versetzt, so könnten Touristen auf Rundwegen mit Erklärungen über die Geschichte und die besonderen Umweltbedingungen durch die Feixes geführt werden.
Vor allem Personen, die in der Tourismusbranche in Ibiza-Stadt und Talamanca arbeiten, würden sich darüber freuen - davon ist Marìa überzeugt - wenn sie mit den Feixes als kulturelle Attraktion werben könnten. Wenn es vor 1000 Jahren eine Zivilisation mit der damaligen Technologie geschafft hat, die Feixes in dieser Art und Weise zu nutzen, so erscheint es Marìa nur allzu logisch, dass es mit dem aktuellen Wissen möglich ist, diesen Raum wieder mit Leben zu füllen. Vor rund sechzig Jahren war die Biodiversität in den Feixes noch enorm, so dass die Ibizenkos hier sogar jagten und angelten. Dieses Gebiet strotzte nur so vor Leben. Es sei ein Kinderspiel, dieser Zone wieder Leben einzuhauchen. Hierzu genüge es, Wasser einzuleiten und binnen kürzester Zeit würden sich wieder verschiedene Tiere ansiedeln. „Es sind Tiere, die nur darauf warten, in ihr Haus, das sie für einige Zeit verloren haben, wieder einziehen zu können“, sagt Hazel mit einem Hoffnungsschimmer in den Augen.
Informationen:
GEN GOB Eivissa
www.gengob.org
Amics de la Terra Eivissa
www.amics-terra.org