Ob er vor den Crowds des Underground performt oder bei glamourösen Riesen-Events – „Be Crazy“-Frontmann Jean Claude Ades hat mit seinen Deep Techy Grooves im „Wall“ in Miami ebenso abgeliefert wie bei den Fashion Weeks in Paris und Mailand oder dem Cannes Film Festival, wo inzwischen auch die Massen des Jet Sets für jene elektronischen Beats, die wir so lieben, entflammt sind.

jca-ibiza-style-002„Wir haben Fans auf der ganzen Welt, die uns aus Ibiza kennen,“ erklärt Jean Claude. „Jeder kommt zu diesen Global Events geflogen und wir sehen viele bekannte Gesichter. Gerade jetzt gibt es eine regelrechte Bewegung, einen Trend, was diese Musik angeht. Die Leute fahren tierisch auf Deep Tech Sounds ab.“Es ist bekannt, dass Festivalgäste auf der ganzen Welt sich gerade von EDM Richtung Techno bewegen, aber nicht nur das: Dieser Trend findet auch auf den exklusivsten Dancefloors der Welt statt. „Es gab eine riesige Veränderung in den letzten Jahren,“ erzählt Jean Claude. „In Central London etwa wollen immer mehr Leute Deep Sounds hören. Clubs wie Charlie Berkeley Street, Cuckoo, Beat, Tape – alle buchen klassische House DJs. Bis vor kurzem ein Sound, den man im Mayfair etwa nur selten hörte. Dafür musstest du ins Egg, ins Ministry of Sound oder ins Fabric in East London. Aber das ist vorbei. Selbst die Member Clubs haben jetzt große Line-ups.“

Jean Claude war auch im Winter aktiv, u.a. in den Staaten, wo er das Be Crazy-Concept nach South Beach, Miami, brachte. “Ich spielte auf der Art Basel Week, New Years Eve und WMC im Wall,” erklärt Jean Claude. „Nächstes Jahr gibt es das Be Crazy Miami monatlich. Und Wall vergrößert sich. Der Club wird einen größeren Dancefloor und größere Gäste-Kapazität haben.“

Zurück im heimatlichen Ibiza, freut Jean Claude sich auf den Start im Lío. „Es ist eine erstaunliche Venue,“ lächelt Jean Claude. „Man wird im Vergleich zu den Clubs auf der Insel ganz sicher eine andere Crowd sehen: Sehr schöne Leute und jeder ist erstklassig angezogen. Von den Hipstern bis zu den Leuten, deren Yachten vor der Insel ankern – sie alle gehören zum Be Crazy-Konzept. Es herrscht vibrierende Energie, aber vor allem gilt: Alle wollen Spaß haben und gute Musik hören.“

Bekannt wurde das Lío als High-End-Dining Spot mit unfassbarem Ausblick auf Dalt Vila. Seit 2012 haben Jean Claude und Be Crazy dazu den Ruf der Afterhours dort etabliert. „Ich sehe mich nicht als Festival-DJ,“ fasst Jean Claude zusammen. „Ich liebe die kleineren, intimieren Venues wie das Lío oder Open Air Locations wie Blue Marlin Ibiza oder Beachouse. Wenn die DJ Booth voll ist, Leute um mich herum, dann fühle ich mich mitten auf der Party und das liebe ich einfach.“

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