Der Macher von BeCrazy! Records, Jean Claude Ades, kehrt in diesem Sommer zum Lío Ibiza zurück, um die wöchentlichen Dance Music Partys – exklusive 21 Dates sind es – zu kuratieren und zu headlinen. Der Deep House und Tech Star, bekannt für seine überaus eleganten Studio-Produktionen und Underground-DJ Sets, tritt zudem im Scorpios auf, jener Open-Air-Beachbar auf Mykonos, über die zur Zeit jeder spricht.

„Mykonos ist ein bisschen mehr low-key als Ibiza“, erklärt Jean Claude. „Es gibt die berühmten Beach Clubs und ein paar kleinere Clubs, aber eben nicht die Superclubs wie Pacha oder Amnesia. Dennoch steigt der Bedarf an Dance Music. Immer mehr Leute sehen Mykonos als lohnenswerte Sommer-Location, besonders im Juli und August. Sie ziehen sich für eine Woche nach Mykonos zurück, es wird so zum Startpunkt im Urlaubsplan der Leute. Zuvor war es St. Tropez und Ibiza, oder auch Sardinien und Ibiza. Jetzt ist es Mykonos und Ibiza. Hier drehen die Leute auf, dann geht es nach Mykonos zum Entspannen. Es ist die perfekte Tages-Destination.

Was Mykonos an Superclubs von Amnesia-Ausmaßen fehlt, macht es durch seine High-End-Bars wett. Mit seinem Funktion-One Soundsystem und einer Kapazität für 4000 anspruchsvolle Raver ist das Scorpios eine der weltweit beeindruckendsten Venues. „Für mich ist Scorpios einer der schönsten Beach Clubs der Welt“, fährt Jean Claude fort. „Die Venue liegt am Rand eines riesigen Felsens. Die Architektur ist unglaublich, wie auch die Speisen und das Soundsystem. Die Crowd ist ziemlich bohemien, eine Art Tulum-Vibe, würde ich sagen, besonders am Dienstag, wenn DJs wie Acid Pauli, Damian Lazarus und Bedouin performen. Die Musik am Sonntag, wenn ich spiele, ist eher uplifting, ein Mix aus House und Tech House. Es ist der vollste Tag im Scorpios, ein Aushängeschild für die Clubkultur auf Mykonos.

In diesen Breiten ist Jean Claudes BeCrazy!-Residency nach wie vor der Knotenpunkt einer ganzen Armada von Underground-Produzenten, die zuweilen durchaus als etwas zu avantgardistisch für die größeren Venues der Insel angesehen werden. „Ich habe Guy Mantzur und Marcus Worgull wieder eingeladen“, sagt Jean Claude. „Zusammen mit Ruede Hagelstein, Konstantin Sibold und Guy J. Das ist der Stil dieses Sommers – Deep mit einem Touch Progressive. Wenn ich DJs einlade, dann solche, die so ticken wie ich, und die in der Booth eine Posse-Stimmung entstehen lassen. Eine gute Party ist eine Frage der gemeinsamen Chemie. Zuallererst geht es um die Qualität der Musik, aber auch um die Energie und den Vibe der Künstler um dich herum.“

Einen ausgesprochen kreativen Winter hat Jean Claude im Studio verbracht. Eine seiner aktuellen Produktionen, inspiriert von Bachs Meisterwerk ,Apassionata‘, hat das Zeug zur Hymne der Saison. „Meine nächste EP hat einen klassischen Touch“, lächelt Jean Claude. „Ich nenne es ,Overture‘. Ein Mix aus Klassik, progressivem Deep House mit rollenden Akkorden. Überall, wo ich es spielte, wurde es großartig angenommen. Ich bin nicht sicher, ob ich es jetzt oder etwas später im Sommer veröffentlichen soll. Wenn du es hörst, wirst du wissen, worum es geht!“

Jean Claude Ades beim BeCrazy! Ibiza im Lío, jeden Donnerstag bis zum 12. Oktober. Außerdem im Scorpios, Mykonos, am 16. Juli, am 8., 20. und 27. August, am 9., 17., und 24. September und am 1. Oktober

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